Charles Leclerc hat zum Abschluss der offiziellen Formel-1-Testfahrten im neuen Ferrari die Konkurrenz düpiert. Rund zwei Wochen vor dem Auftakt mit dem Großen Preis von Australien in Melbourne verwies der 28 Jahre alte Monegasse Weltmeister Lando Norris klar auf den zweiten Platz.
Der Brite, an dessen McLaren zunächst länger geschraubt werden musste am Nachmittag, war auf seiner besten Runde deutliche 0,817 Sekunden langsamer als Leclerc. Auf Rang drei fuhr im Red Bull der viermalige Weltmeister Max Verstappen – sein Rückstand: 1,117 Sekunden. Vierter wurde George Russell im Mercedes (+1,205).
Aston Martin mit massiven Problemen – und Ersatzteilmangel
Das neue Audi-Team reihte sich mit Nico Hülkenberg und Gabriel Bortoleto aus Brasilien auf den Plätzen 15 und 7 ein. Allerdings sind die Zeiten sowie die Platzierungen nur sehr bedingt aussagekräftig. Die Teams fahren unterschiedliche Programme, die Spritmengen können sehr variieren. Zudem wählen manche weichere und damit schnellere, andere haltbarere und langsamere Reifen.
Mit offensichtlich großen Problemen hatte aber auch am letzten Tag der Übungsrunden Aston Martin zu kämpfen. Nachdem am Vortag Probleme an der Batterie aufgetreten waren, die in dieser Saison rund die Hälfte der etwa 900 PS liefert, und die Ersatzteile ausgegangen waren, kam das Team zum Abschluss nur auf mickrige sechs Runden – und die nicht mal auf Zeit. Über zwei Stunden vor dem regulären Ende beschloss das Team den finalen Testtag, während Leclerc noch mal richtig aufdrehte und die schnellsten seiner insgesamt 132 Runden drehte.
