GP Aserbaidschan

Nach Baku-Crash: Norris entschuldigt sich für harte Kritik

Weltmeister Lando Norris hat nach dem unverschuldeten Aus beim Formel-1-Rennen von Aserbaidschan seine Forderung nach einer Rennsperre für Franco Colapinto zurückgenommen.

Weltmeister Lando Norris hat nach dem unverschuldeten Aus beim Formel-1-Rennen von Aserbaidschan seine Forderung nach einer Rennsperre für Franco Colapinto zurückgenommen. «Nach dem Rennen habe ich Franco eine Nachricht geschickt und mich für meine Äußerungen entschuldigt. Das hätte ich einfach nicht sagen dürfen. Ich weiß es besser, und die Emotionen kochten hoch – aber das ist keine Entschuldigung. Mein Verhalten war falsch», schrieb der McLaren-Fahrer bei Instagram.

Als der Grand Prix in Baku nach einer Safety-Car-Phase in der 36. Runde wieder freigegeben wurde, verursachte Alpine-Fahrer Colapinto durch einen Verbremser eine Kettenreaktion. Der Argentinier krachte in den Wagen seines Teamkollegen Pierre Gasly, der wiederum Norris in die Streckenbegrenzung schob. Für das Trio war das Rennen damit beendet. Den Sieg sicherte sich Mercedes-Pilot George Russell.

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Norris: «Wir sind nach wie vor gute Freunde»

Unmittelbar nach seinem Aus hatte Norris noch Konsequenzen für Colapinto gefordert. «Wenn man bei einem Neustart wie diesem einen Unfall verursacht, dann sollte man mindestens eine Rennsperre bekommen», befand Norris.

Nun ruderte der Brite zurück. «Auch ich habe im Laufe der Jahre Fehler gemacht, und ich weiß, dass das beim Rennfahren und beim Kämpfen am Limit dazugehört.» Norris habe sich mit Colapinto ausgesprochen. «Wir sind nach wie vor gute Freunde», schrieb er.

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