GP USA

Sainz mit Bedenken wegen Iran-Kriegs

Sainz äußert Bedenken wegen des Iran-Kriegs.

Der trotz des Iran-Kriegs weiter geplante Saisonabschluss in Katar und Abu Dhabi stößt nicht bei allen Formel-1-Piloten auf ungeteilte Zustimmung. «Es sieht so aus, dass sie sehr überzeugt sind, dass es so kommt», sagte Williams-Pilot Carlos Sainz aus Spanien im Fahrerlager von Austin über die Verantwortlichen und deren Zuversicht, die letzten beiden Grand Prix in diesem Jahr in der Region stattfinden zu lassen.

«Aus meiner persönlichen Sicht ist es aber sehr schwer, zum jetzigen Zeitpunkt überzeugt zu sein», betonte Sainz: «Es passieren immer noch viele Dinge im Nahen Osten.» Er sprach zudem die Zwischenwahlen in den USA Anfang kommenden Monats an. «Ich denke, es ist relativ voreilig, so überzeugt zu sein», betonte Sainz. 

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Das Rennen in Katar ist für den 29. November geplant, eine Woche später soll in Abu Dhabi gefahren werden. Wegen des Iran-Kriegs hatten im ersten Saisonabschnitt die Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien schon abgesagt werden müssen. Der Grand Prix von Bahrain wurde Anfang dieses Monats in Malaysia nachgeholt. 

Was eine Absage für den WM-Kampf bedeuten würde

«Nach aktuellem Stand würden wir nach Katar und Abu Dhabi reisen», sagte Sainz allerdings auch. Wenn der Internationale Automobilverband und die Formel 1 zu dem Schluss kämen, dass das weiterhin sicher und eine gute Lösung sei, «müssen wir Fahrer uns meiner Meinung nach nach ihrer Entscheidung richten». 

Eine Absage der beiden Rennen hätte nicht nur große finanzielle Folgen für die Formel 1, beide Länder zahlen extrem hohe Antrittsprämien. Selbst wenn das Finale dann in Imola stattfinden würde, gibt es für die Fahrer weniger Punkte zu holen. Das wiederum könnte eine Krönung von Kimi Antonelli weiter vereinfachen, weil der Konkurrenz ein Grand Prix mit maximalen 25 Punkten fehlt, um den üppigen Rückstand aufzuholen. 

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Nach jetzigem Stand kann der Italiener rechnerisch schon am Sonntag (21.00 Uhr MEZ/Sky) in Austin jüngster Weltmeister werden. Der 20-Jährige muss dafür aber gewinnen, Teamkollege George Russell im zweiten Mercedes darf nicht über Platz neun und Rekordweltmeister Lewis Hamilton im Ferrari über Rang fünf hinauskommen.